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Brot - einfach(es) Brot

Vor kurzem bin ich zufällig über Frau Gröners Topfbrot-Bericht gestolpert - ich glaube, es war in ihrem wirklich(!) tollen (!!) Buch "Nudeldicke Deern". Ein Brot, das man erstmal einfach rumstehen lässt und das auch sonst nur wenig Arbeit macht, das fand ich spannend.

Zunächst scheiterte das "Projekt Topfbrot" an geeignetem Werkzeug im Hause Wordmountain, denn der auserkorene Topf weigerte sich standhaft, seine Griffe abzugeben...

Ein Besuch beim Discounter brachte die Lösung - ein neues Schraubendreherset und der Topf war fällig!

Gestern mittag habe ich also Mehl, Wasser, Salz und Trockehefe zu einem ziemlich klebrigen Pamps zusammen gerührt. Da es ja erstmal nur ein Probelauf sein sollte und ich nicht wusste, ob der nicht allzu große Topf auch ausreicht für 400 g Mehl, habe ich zunächst mal die Hälfte des Rezepts zubereitet.

Ca. 20 Stunden gewartet und heute einen ziemlich klebrigen Pamps auf den bemehlten Tisch gekippt. Ich hätte ja nicht gedacht, dass man das "Zeug" falten kann, aber: Es ist möglich!

Ofen samt Topf vorgeheizt auf 230°C - dann den Teig in den Topf "geschmissen" - Deckel drauf. Ca. 20 Minuten gebacken, dann den Deckel abgenommen (gar nicht so einfach ohne Henkel Wink) und noch ca. 15 Minuten weiterbacken lassen. Dann roch es schon sehr gut und die Kruste war auch schon hübsch gebräunt.

Und das ist das Ergebnis:


Von vorn.



Von innen.

Es ist nicht so wirklich ein Brot geworden, mehr ein überdimensioniertes Brötchen. Insgesamt hätte das Brot(chen) ruhig noch was länger backen können, denn es ist innen noch ein wenig feucht. Aber lecker isses und der Aufwand ist minimal. Nächstes Mal werde ich mich an einem ganzen Brot versuchen...