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Brot - einfach(es) Brot

Vor kurzem bin ich zufällig über Frau Gröners Topfbrot-Bericht gestolpert - ich glaube, es war in ihrem wirklich(!) tollen (!!) Buch "Nudeldicke Deern". Ein Brot, das man erstmal einfach rumstehen lässt und das auch sonst nur wenig Arbeit macht, das fand ich spannend.

Zunächst scheiterte das "Projekt Topfbrot" an geeignetem Werkzeug im Hause Wordmountain, denn der auserkorene Topf weigerte sich standhaft, seine Griffe abzugeben...

Ein Besuch beim Discounter brachte die Lösung - ein neues Schraubendreherset und der Topf war fällig!

Gestern mittag habe ich also Mehl, Wasser, Salz und Trockehefe zu einem ziemlich klebrigen Pamps zusammen gerührt. Da es ja erstmal nur ein Probelauf sein sollte und ich nicht wusste, ob der nicht allzu große Topf auch ausreicht für 400 g Mehl, habe ich zunächst mal die Hälfte des Rezepts zubereitet.

Ca. 20 Stunden gewartet und heute einen ziemlich klebrigen Pamps auf den bemehlten Tisch gekippt. Ich hätte ja nicht gedacht, dass man das "Zeug" falten kann, aber: Es ist möglich!

Ofen samt Topf vorgeheizt auf 230°C - dann den Teig in den Topf "geschmissen" - Deckel drauf. Ca. 20 Minuten gebacken, dann den Deckel abgenommen (gar nicht so einfach ohne Henkel Wink) und noch ca. 15 Minuten weiterbacken lassen. Dann roch es schon sehr gut und die Kruste war auch schon hübsch gebräunt.

Und das ist das Ergebnis:


Von vorn.



Von innen.

Es ist nicht so wirklich ein Brot geworden, mehr ein überdimensioniertes Brötchen. Insgesamt hätte das Brot(chen) ruhig noch was länger backen können, denn es ist innen noch ein wenig feucht. Aber lecker isses und der Aufwand ist minimal. Nächstes Mal werde ich mich an einem ganzen Brot versuchen...

Da kommt was Großes...

Manche Neuerscheinungen werfen ihre Schatten weit voraus. Demnächst auch bei uns erhältlich, zunächst in englischer Sprache: das Mammutwerk "Modernist Cuisine"  

Die Fakten: 

5 Bände

2438 Seiten

3216 Fotos

1522 Rezepte

20 kg

 

 

Haupt-Autor Nathan Myhrvold will damit die Küche und das Kochen revolutionieren. Alles, was zum Kochen gehört, wird unter die Lupe genommen und erklärt. Und mehr muss man dazu eigentlich auch gar nicht sagen - man muss es einfach sehen...  

Ende des Jahres erscheint das Werk übrigens auch in deutscher Sprache: *klick*

 

Jetzt gibt's Streicheleinheiten

 

Neulich haben wir unser Sortiment ja mit einer Wand voller Gewürze aus dem "Alten Gewürzamt" erweitert haben, wurde jetzt eine weitere Wand mit genussvollen Gläsern bestückt.

Ab sofort zieren die "Streicheleinheiten" aus Gerry's Garden unseren Laden. Wer immer schon mal ein "Basilikum-Schokoladen-Pesto" auf seiner Pasta oder einen "Himbeer-Thymian-Fruchtaufstrich" auf dem Frühstücksbrot probieren wollte, der kann sich jetzt bei uns austoben...

Es gibt Pestos und Pürees und auch Fruchtaufstriche und noch mehr... Und unsere Frau S. hat jetzt den besten Arbeitsplatz von allen!

 

Jetzt würd'z würzig!

Hier ziehen ab jetzt wohlige Curry-Duftnoten durch den Laden, und die Frau K. hatte gestern den ein oder anderen Niesanfall... Warum? Weil unseren Laden jetzt ein besonderes Schmuckstück ziert - eine ganze Wand voller Gewürze!

 

46 verschieden Salze, Gewürze und Gewürzmischungen von Ingo Holland sind jetzt bei uns zu haben, z.B. Tikka Masala, Schwarzer Pfeffer Tellicherry oder Ashanti-Rub. Alle Gewürze stammen aus der Manufaktur von Ingo Holland. Passende Rezepte findet man in den beiden Büchern von Ingo Holland: Gewürze und Salz. Beide wurden übrigens schon vom Institut für Koch- und Lebenskunst gekürt: "Gewürze" zum Kochbuch des Monats Juli 2006 und "Salz" sogar zum Kochbuch des Jahres 2009

Dank der "Schnüffelgläser" können sich unsere Kunden nun ein eigenes Geruchsbild der Produkte machen. Bei manchen ist aber Vorsicht geboten, sonst drohen Niesattacken und tränende Augen, denn gerade die "chiligen" Mischungen haben's in sich. ;-)
Bei uns im Onlineshop gibt es natürlich auch ein
virtuelles Gewürzregal - viel Spaß beim Schnüffeln! 

P.S.: Kollegin Frau S. ist ganz aufgeregt angesichts der vielen neuen Würzmöglichkeiten - demnächst gibt es hier also erste Erfahrungsberichte...

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Bunt, süß und wollig

Was macht die Kochbuchhändlerin, wenn der Mann (natürlich kochenderweise!) die Küche besetzt? Zurücklehnen und zuschauen?? Gute Idee, aber auf Dauer langweilig. Und auch gefährlich wenn SIE sich nicht mit hilfreichen Tipps und Kommentaren zurückhalten kann. SIE will ja nicht den kochenden Kerl verschrecken...

Seit kurzem habe ich also eine Tätigkeit wiederentdeckt, die seit der neunten Klasse in mir schlummerte... Damals nur lästige Pflichtveranstaltung, jetzt ein praktischer Zeitvertreib. Denn die ganze Sache hat ja einen Sinn und soll in Kürze (passend zum Thema) den Schaukasten zieren.

Tja, der erste Versuch ähnelte noch mehr einem "Klorollenverhüterli" - direkt aus den 70ern entsprungen.

Aber mit ein bisschen Übung entstanden dann auch ansehnlichere Exemplare - und wenn man hineinbeißt, hinterlassen die auch nur ein ganz leicht pelziges Gefühl auf der Zunge... 
 

Und wer es jetzt noch nicht erkannt hat: Bei uns gibt es demnächst einen Schaukasten mit Cupcake-Büchern - uuuuuuuuuuuuund mit Häkel- und Strick-Cupcakes. Foto kommt dann...

Haaaaaaa-tschi!

Der Herbst ist noch nicht ganz da, aber dafür die erste Erkältungswelle... Meinereiner kriegt nur noch mühsam Luft, Fräulein K. hantiert mehr mit Taschentuch & Hustensaft statt mit Backform & "I love Cake". Nach zwei Litern Bronchialtee kam mir dann die zündende Idee für den heutigen Blogeintrag - und deshalb gibt es heute ein paar Bücher gegen den Schnief:

Gegen Erkältung und jede Menge anderer Beschwerden (von Blähungen über Fußpilz bis zu Verstopfung) gibt es "Heilende Nahrungsmittel". Der Amerikaner Dr. James A. Duke möchte mit dem Leser "den Einsatz kostpieliger und beunruhigender Arzneimittel ersparen" (laut Vorwort). So ganz unbedacht isser dann aber doch nicht, denn im weiteren Text wird man dreifach gewarnt:
1. Vorsicht beim Ausprobieren neuer Lebensmittel (insbesondere bei Allergien)
2. vor dem Ausprobieren ggf. mit dem Arzt sprechen
3. genug Zeit lassen, damit das Heilmittel wirken kann
Das Buch ist nach den einzelnen Krankheitsbildern alphabetisch sortiert. Ich habe natürlich mal unter E wie Erkältung nachgeschaut. Jetzt muss ich also z.B. Folgendes verstärkt zu mir nehmen:
- Holunderbeeren: Wie praktisch, dass gerade Holunderzeit ist! Nur schade, dass Herr Duke nicht schreibt, in welcher Form man die Beeren zu sich nehmen soll?!
- Honig: Dieser soll u.a. antimikrobiell wirken. Allerdings warnt Herr D., dass zuviel Honig die Entstehung von Karies fördern kann. Danke für diesen Tipp!!
- Hühnersuppe: Hey, toll! Sogar Fertigsuppen sollen helfen...
- Knoblauch, Zwiebeln und Lauch: Klasse, damit senke ich sogar das Ansteckungsrisiko meiner Mitmenschen, da die sich dann freiwillig von mir fernhalten! (Komisch, diese Wirkung kommt im Buch gar nicht zur Sprache... *g*)
Tja, meine Oma hätte wohl ähnliche Tipps gehabt - aber das Buch beweist auch, dass die Hausmittel von "anno dazumals" durchaus ihre Berechtigung haben, denn der wissenschaftliche Hintergrund der Wirksamkeit wird jeweils mit erläutert.


Von den Oma-Tipps ist es nicht mehr weit bis zur guten alten Hildegard von Bingen. Was Heilkräuter angeht, hatte die Hildegard schon vor ein paar hundert Jahren den Durchblick. Bei ihrer Heilkunde stehen die Kräuter im Vordergrund. Ich hab natürlich bei "Schnupfen" und "Husten" nachgeguckt. Gegen Husten helfen: Pflaumenkerne, Wermutpresssaft und Bertramwurzel. Und für bzw. gegen den Schnupfen brauch ich weißen Weihrauch, Fenchelkraut und Dillspitzen. Hm... Weihrauch? Naja, die Hildegard war ja auch Ordensfrau...


Vielleicht nehme ich dann doch besser eine zeitgenössische Kräuterfrau zu Hilfe?! Passend wäre da beispielsweise das Buch von Sieglinde Leibner, die in ihrer Naturapotheke "Heilschnäpse, Kräutertees & mehr" im Angebot hat.Auf den ersten 70 Seiten gibt es Kräutersammeltipps und Kräutersteckbriefe, in welchen die jeweilige Pflanze, die Inhaltsstoffe, die Heilwirkung und die Verarbeitung beschrieben werden. Jede Pflanze ist mit einem Foto illustriert, und am Ende des Bestimmungsteils gibt es einen Sammelkalender, in dem die Sammelzeit, die wirksamen Teile und die Standorte noch einmal zusammengefasst werden. Der zweite Teil des Buches beinhaltet dann die Rezepturen (und die Verwendungszwecke) für alkoholische Pflanzenauszüge, Heilschnäpse, -liköre und -weine und Rezepte für Teemischungen, Tropfen, Salben und Balsame. Ich hab auch schon ein Rezept für mich gefunden: Fichtenspitzenlikör "Moosmännlein"! Dort steht zur Anwendung: "ein gutes Bronchienmittel, 1-2 Schnäpschen am Tag sind die richtige Dosis". Na dann: Wohlsein! :-)


Voulez-vous cocotte avec moi?

Es gibt ein paar interessante Novitäten - die möchte ich dem geneigten Leser (sofern sich hier noch welche herumtreiben?!) nicht vorenthalten:

Vincent Klink "beglückt" seine Fans mit einem neuen Kochbuch: "Meine mediterrane Küche"
Von der Gestaltung ähnelt es dem Vorgänger "Meine Küche": eine Sammlung von Rezepten, die meistens mit einem klinkschen Küchentipp versehen sind - und mit einem Foto. Ist doch eigentlich ein gutes Zeichen, wenn man beim Betrachten der Foodfotos Hunger kriegt, oder? Beim Anblick von "Seehecht mit Spinat und Thymiankartoffeln" oder "Kalbsleber mit Lavendel und Traubensauce" geht es mir jedenfalls so - obwohl ich gerade "Tiere essen" gelesen habe... Hmmm... Fleischlos sind auf jeden Fall die "Fettuccine mit Mandeln und Bohnen" oder die "Dessertknödel mit marinierten Orangenfilets", die ich auch nicht vom Teller schubsen würde.


 

Mit bewussterem Essen beschäftigen sich ja auch die Slow Foodianer. Passend zum jährlich erscheinenden Restaurantführer "Osterie d'Italia" gibt es nun ein Kochbuch mit dem passenden Titel "Ricette di Osterie d'Italia" mit den besten Rezepten aus den italienischen Regionen. Innen drin ist das Buch eher schmucklos, da ohne Fotos. Macht aber nix, denn so reiht sich auf den über 450 Seiten ein Rezept ans andere. Die Rezepte stammen von den Köchen bzw. Wirten der jeweiligen Restaurants und umfassen die typisch italienische, traditionelle Landküche.


 

 

Benoit Molin, von dem es ja schon ein Büchlein über "Raffiniertes im Glas" gibt, hat nachgelegt und gibt den Löffel ab: Raffiniertes im LöffelIn diesem Büchlein sind 40 Rezepte für herzhafte und süße Löffelspeisen versammelt. Auf appetitanregenden Fotos werden viele der Löffelgerichte präsentiert - ganz lustig finde ich z.B. die Idee des mitzuessenden Löffels beim "Crêpe mit Krabbengratin". Ansonsten findet man eher klassische Zusammenstellungen wie beispielsweise "Thunfisch-Carpaccio" oder "Kartoffelpüree mit Spargel" oder auch "Schoko-Aprikosen-Küchlein". Der Clou liegt eben in der Präsentation auf dem Löffel...

 

 

 

 



So, und zum Schluss noch die beiden Büchern, denen dieser Beitrag seinen kalauernden Titel verdankt: Mini-Cocottes von Jean-Francois Mallet und Schmor & more von José Maréchal
Eintopf ist out, Mini-Cocottes in - so lassen es zumindest diese Bücher erahnen. Die Gerichte werden in den kleinen Töpfchen im Ofen gegart und können dann gleich dem Gast (das ist ja wohl eher eine Sache, die man für Gäste macht, oder?!) serviert werden. In den Schmortöpfchen kann man so einiges zubereiten: Schmorgerichte (logisch!), Eintöpfe, Soufflés oder Gratins. Auf den Rezeptfotos sehen die Gerichte ein bisschen so aus als kämen sie direkt aus der Puppenküche. In "Mini-Cocottes" werden nur die (gefüllten) Töpfe in Nahaufnahme gezeigt - das hat den Effekt, dass z.B. bei den "Jakobsmuscheln mit Ingwer und duftenden Kräutern" eine recht überdimensioniert wirkende Jakobsmuschel im Töpfchen liegt. Oder im "Bouillon mit Rindfleisch, Koriander, Zitronengras und Sternanis" eine riesige Limettenspalte in der Brühe dümpelt...
Auf den Fotos in "Schmor & more" stehen meist mehrere Töpfchen auf dem Tisch. Da stimmen die Größenverhältnisse wieder.
Meine Kollegin Nicole findet die Mini-Cocottes ja "niedlich" - stimmt ja auch irgendwie. Und zum Gäste beeindrucken eignen sich die Gerichte allemal...


Es ist Sommer...

Und hier im Laden gart man im eigenen Saft. *schwitz* Der Sommer ist da!

Und passend dazu gibt es bei Phaidon die "Recipes from an Italian Summer". Die Autoren des "Silberlöffels" haben sich zusammengetan und 380 italienische Sommerrezepte ausgewählt. Sieben Kapitel umfassen das Sommeressen: Picknicks, Salate, Barbecues, leichte Hauptgerichte, "Summer Entertaining", Desserts und Eiscremes & Drinks
Neben einer kleinen Einleitung darüber, was den italienischen Sommer ausmacht, gibt es noch eine Übersicht über italienische Food Festival und einen Saisonkalender für Obst und Gemüse.

Das Buch ist illustriert mit zahlreichen Foodfotos und einigen Landschaftsaufnahmen, die Fress- und Reiselust auf den "Italian Summer" machen. So richtig sommerlich-yummy find ich z.B. das Erdbeer-Risotto. Der Herr Claudio hatte letztes Jahr auch ein Erdbeerrisotto in seinem Blog. Die Fotos dort fand ich schon sehr appetitanregend. Nachdem ich jetzt in diesem Buch auch darüber gestolpert bin, hab ich mir nun vorgenommen: Das probier ich auf jeden Fall noch aus! Blöd nur, dass meine Küche zur Zeit eine Baustelle ist. Mrs. Wordmountain ist nämlich letzte Woche umgezogen und lebt (noch) im Chaos...

 

Wer sich zu den sommerlichen Temperaturen nicht mit Fleischgerichten "beschweren" möchte oder einfach die Nase voll hat vom (Fleisch-)Grillen, für den hab ich noch zwei vegetarische Kochbücher parat:

Das Buch "World Food Café" von Carolyn & Chris Caldicott ist das neue Kochbuch des Monats für den Juli. Die beiden Caldicotts haben die Welt bereist - Afrika, Naher Osten, Indien, Südostasien, Mittel- und Südamerika - und überall vegetarische Rezepte gesammelt. Das Ziel war, ein Restaurant zu eröffnen, in dem sie all ihre Lieblingsgerichte anbieten konnten. 1991 konnten sie ihren Traum verwirklichen: das "World Food Cafe".
Das Buch ist unterteilt in vier Kapitel mit den jeweiligen Regionen und innerhalb dieser nach den einzelnen Ländern. Die Rezepte stammen u.a. aus der Türkei, aus Mali, von den Seychellen, aus Nepal, Sri Lanka, Laos, Peru, Costa Rica oder Cuba.
Bei Rezepten für "Rosenwasserreis", "Carri-Kokoscurry", "Dschungelcurry" oder "Havannabohnen" wird das kulinarische Fernweh geweckt...
 

 

Und dann gibt es da noch ein Buch, welches hier schon länger auf dem Tisch mit den Neuerscheinungen liegt... Es ist äußerlich ein bisschen unscheinbar, doch drinnen findet man richtig tolle vegetarische Gerichte: "Plenty" von Yotam Ottolenghi (der übrigens auch bloggt).
Vor einigen Tagen wurde mir sogar eines der Gerichte aus diesem Buch kredenzt: "Watermelon and feta" Der Sebastian (Noch-Azubi -> hat morgen seine mündliche Prüfung! *daumendrück*) und die Simone (Azubine) hatten geladen, und als Vorspeise wurde uns diese köstliche Kombination aus Wassermelone und Feta serviert. Lecker! Und ein ideales Essen für heiße Sommertage...

So, aber jetzt darf ich nicht weiterbloggen, sondern muss schon mal ein paar Häuptlingsversandtaschen vorbereiten... Denn in zwei Tagen kommt der neue Häuptling!

 

Koch-Psychologie

Dann will ich heute auch gleich noch einmal zur Tat schreiten und hier den ersten "richtigen" Beitrag verfassen. Soeben brachte uns der Postmann nämlich ein Paket aus Österreich und drin war folgendes Buch:
Tischlein deck dich meisterlich
 

Das Buch ist eine Mischung aus Persönlichkeitstest und Kochbuch. Die Autorin ist Doria Maria Pfob, die als Coach besonders im Bereich "BusinessModeling" tätig ist. Bei dieser Methode geht es um das Lernen von Profis, durch "Ab- und Nachbilden exzellenter Fähigkeiten". Und in diesem Buch geht es somit um das Lernen von 17 österreichischen Spitzenköchen, u.a. Andreas Döllerer, Klaus Fleischhaker, Karl und Rudolf Obauer, Heinz Hanner, Heinz Reitbauer oder Lisl Wagner-Bacher.

Die erste Hälfte des Buches ist quasi der "Psycho-Teil" - hier geht es ums Eingemachte. Aber eher um das im Kopf als um das im Topf... Es gibt einen Filtertest zum Kochverhalten, nötige Fähigkeiten werden heraus kristallisiert und die Wichtigkeit von Kommunikation wird betont. Auch der Kochprozess (von der Idee und dem Produkt bis hin zur Präsentation auf dem Teller) wird detailliert dargestellt. Es gibt sogar ein kurzes Kapitel: "Kochbücher besser verstehen".

Dann kommt ein Schnitt, denn: In der zweiten Hälfte wird gekocht! Hier kann der Leser dann von den Rezepten der Profis lernen - indem er sie nachkocht. Serviert werden beispielsweise "Muskatkürbis-Ingwersuppe mit Rehrücken und Gewürzen" (Richard Brunnauer), "Saiblingsfilet, lauwarm auf Erbsen-Pfefferminzcreme" (Klaus Fleischhaker), "Gebratenes Kalbsbries im Erdäpfelpüree mit Knoblauchpilzen" (Thorsten Probost) oder "Milles-feuilles von Bärlauch und Kohlrabi mit Signalkrebsen im Kräuterfond" (Thomas Walkensteiner).

Nur vor den österreichischen Küchenbegriffen darf man nicht bange sein:
Obers
Hendl
Marillen
Huchen
Karfiol
Topfen
Cubio (nicht unbedingt typisch österreichisch, aber ich kannte das Produkt nicht)

Wer noch mehr Begriffe aus der österreichischen Küchensprache nachschauen möchte, kann das aber auch hier und hier tun.

 


Noch ein Umzug

So, zum hoffentlich letzten Mal ist der Blog nun umgezogen!
Nun läuft er direkt über unsere Website - ohne Wordpress oder Blogspot. Wo ich mich doch gerade an Wordpress gewöhnt hatte... Hier isses zwar ein bisschen anders, aber ich will ja nicht jammern - Flexibilität gehört ja schließlich zu den Softskills, die heutzutage wichtig sind. Wink Hey, hier gibt es sogar Smilies...

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Allgemeines